Alle Wege führen nach Rom: Ferienstart mit Papst Leo XIV.
Bruchsaler Ministranten auf Rom-Wallfahrt
21 Ministrantinnen und Ministranten aus Bruchsal sind zu Ferienbeginn gemeinsam mit Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler und Claudia Mikolaiczyk zu einer Romwallfahrt aufgebrochen. Die Begegnung mit dem Papst bis hin zum „Schneefall“ im August sorgten für viele unvergessliche Momente.
Pünktlich zum Ferienstart machten sich 21 Ministrantinnen und Ministranten aus der Pfarrei Hl. Edith Stein Bruchsal gemeinsam mit Pfarrer Dr. Benedikt Ritzler und Claudia Mikolaiczykauf den Weg in die Ewige Stadt. Sie erwartete eine abwechslungsreiche Mischung aus Glaubenserlebnissen, Gemeinschaft, Kultur und jeder Menge Bewegung.
Pfarrer Ritzler hatte für die jungen Menschen ein sportliches und zugleich tiefreligiöses Programm zusammengestellt, das zahlreiche besondere Momente bereithielt. Einer der Höhepunkte war ohne Frage der Besuch im Petersdom. Dort konnten die Bruchsaler Ministrantinnen und Ministranten sogar Papst Leo XIV. persönlich die Hand schütteln. Dieses Erlebnis wird sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Auch der Petersplatz wurde für die Gruppe zu einem wichtigen Treffpunkt. Ob nach der kilometerlangen Sieben-Kirchen-Wallfahrt, als Anlaufstelle bei einer Rom-Rallye oder im Rahmen der Papstaudienz: Immer wieder führte der Weg zurück zu diesem besonderen Ort. Der Petersdom prägt nicht nur das Leben rund um den Petersplatz, sondern ist auch als Orientierungspunkt in der Stadt der sieben Hügel allgegenwärtig. Bei Tag und bei Nacht beeindruckt seine imposante Erscheinung und macht deutlich, warum er als Dreh- und Angelpunkt der Weltchristenheit gilt.
Ein weiteres besonderes Erlebnis erwartete die Gruppe in der Basilika Santa Maria Maggiore. Domkapitular Michael Kahle, ein Studienfreund von Pfarrer Ritzler, begrüßte die Bruchsaler herzlich in der prächtigen Basilika. Anfang August versammeln sich dort traditionell zahlreiche Gläubige zum Weihetag der Kirche, um das sogenannte „Schneewunder“ mitzuerleben: Tausende weiße Blütenblätter rieseln von der Decke und erinnern an die Überlieferung aus dem Jahr 358, nach der mitten im Sommer Schnee auf dem Esquilin gefallen sein soll.

