Hausgebete

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Hier finden Sie Gebetsanliegen, die uns alle betreffen.
Sie eignen sich gut als Gebet für zuhause - allein oder gemeinsam.

Von Montag bis Samstag läuten um 9.00 Uhr die Glocken der Kirchen unserer Seelsorgeeinheit. Sie rufen uns zum Gebet.

Die Gebete sind auch als PDF-Dokument verfügbar.
Sie finden Sie am Ende des jeweiligen Gebetes.

Danke für die Gemeinschaft!

Wolfgang Winter

 

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Andacht

„Unsere Liebe Frau in Jerusalem“
(für den 21. November im Hausgebet)

 

Eröffnung

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

 

Gebet

Gütiger Gott, wir gedenken heute der seligen Jungfrau Maria, die du mit der Fülle deiner Gnade beschenkt hast. Höre auf ihre Fürsprache und lass auch uns am Reichtum deiner Gnade teilhaben, damit wir mit ganzer Hingabe und frohem Vertrauen vor dir leben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Evangelium                             Mt 12,46–50

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit, als Jesus mit den Leuten redete, standen seine Mutter und seine Brüder vor dem Haus und wollten mit ihm sprechen.
Da sagte jemand zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir sprechen.
Dem, der ihm das gesagt hatte, erwiderte er: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand über seine Jünger aus und sagte: Siehe, meine Mutter und meine Brüder. Denn wer den Willen meines himmlischen Vaters tut, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter.

Wir halten eine kurze Stille

 

 

 

Betrachtung / Impuls

Maria ist die „Tochter Zion“ – sie verkörpert die Hoffnung Israels und die Treue zum Bund. In ihr wird Jerusalem zur Wohnstatt Gottes. Sie ist Tempel des Heiligen Geistes und Mutter der Kirche.

Im Evangelium weist Jesus seine Mutter scheinbar zurück. Aber bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass sie es ist, die das, was Jesus sagt, ganz verkörpert. Sie ist diejenige, die durch alles hindurch, den Willen des Vaters vollzieht. Maria ist uns ein Vorbild im Glauben durch ihr Vertrauen, ihr Ja-Wort oder ihre Fürsorge.

 

Magnificat                     (Lk 1,46–55)

Meine Seele preist die Größe des Herrn ∗ und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.

Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. ∗ Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan ∗ und sein Name ist heilig.

Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht ∗ über alle, die ihn fürchten.

Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: ∗ Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.

Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben ∗ und lässt die Reichen leer ausgehen.

Er nimmt sich seines Knechtes Israel an ∗ und denkt an sein Erbarmen,

das er unseren Vätern verheißen hat, ∗ Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

 

Fürbitten

Heilige Maria, Mutter unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus. Wir rufen zu dir.

Wir bitten für die Kirche in Jerusalem und im Heiligen Land.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns.

Wir bitten für alle, die im Glauben zweifeln.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns.

Wir bitten für unsere Familien und Gemeinschaften, dass wir im Vertrauen auf Gott leben.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns.

Wir bitten für die Verstorbenen, dass sie bei Gott Heimat finden.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns.

 

Vaterunser

 

Schlussgebet

Herr, unser Gott, du hast Maria zur Mutter deines Sohnes und zur Mutter der Kirche gemacht. Lass uns durch ihre Fürsprache in deinem Frieden leben und zur Freude des ewigen Lebens gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

 

Segen

Der Herr segne euch, er bewahre euch vor Unheil und führe euch zum ewigen Leben. Amen.

 
⇒ Andacht
 

 
 
 

31. Juli 2025: Gedenktag des hl. Ignatius von Loyola
Andacht

Er ist einer der bedeutendsten Heiligen an der Schwelle zur Neuzeit.
Sein Blick in die Seele des Menschen, die er uns in den Exerzitien geschenkt hat, sind bis heute im wahrsten Sinne Inspiration.

 
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25. Juli 2025
Fest des hl. Jakobus

Da wir heute am Fest des Apostels keine Eucharistie feiern, sende ich Euch zumindest einen Gruß mit dieser kurzen Andacht.

 
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Ave, du Himmelskönigin,
ave, der Engel Herrscherin.
Wurzel, der das Heil entsprossen,
Tür, die uns das Licht erschlossen:
Freu dich, Jungfrau voll der Ehre,
über allen Sel’gen hehre,
sei gegrüßt, des Himmels Krone,
bitt‘ für uns bei deinem Sohne.

Wer, außer dir, o Gott, kann in der grauenvollen Verwüstung und Zerstörung dieses Krieges den Menschen helfen, die am stärksten davon getroffen sind?

Dir, o Gott klagen wir die große Not und die grausamen Schicksale all derer, die als Unschuldige unsäglich zu leiden haben.

Dich, o Gott, rufen wir an für die Verzagten und Verzweifelten, Verletzten und Verstummten, Verwundeten und Verstorbenen.

Dir, o Gott, bringen wir die Sorgen all derer, die sich wehren und ihre Heimat  verteidigen, die für mehr Gerechtigkeit und ihre Freiheit kämpfen.

Dich, o Gott, bitten wir inständig für die in ihrem Widerstand zu Unrecht Verhafteten, Inhaftierten und Gefolterten.

Dir, o Gott, empfehlen wir alle, die müde und erschöpft sind, die keine Kraft und keine Hoffnung mehr haben und am Ende sind.

Vor dich, o Gott, bringen wir die vielen, die in allem Wahnsinn nicht aufgeben, zu helfen, zu wachen und zu beten.

Maria, du Königin des Friedens und Trösterin der Betrübten,
bitte für uns!

Amen.

Paul Weismantel

 
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Das große Hindernis für den Glauben ist die einfache Menschlichkeit Jesu: „Von dem hier wissen wir, woher er stammt“, sagen die Menschen im Evangelium. Den Messias stellt man sich anders vor. So sehr sind die religiösen Oberhäupter und Gebildeten Israels der Zeit Jesu dem Vorurteil und ihrer Schriftauslegung verhaftet, dass sie unfähig sind, in Jesus Gottes Gegenwart und Anspruch wahrzunehmen. Jesus schreit es förmlich in ihre Ohren, doch sie sind taub.

Sind wir so anders als sie? Lassen wir Jesus und seinen Anspruch – auch gegen unsere eigenen Bilder und Überzeugungen – gelten? 

 

V  Komm näher, Herr des Friedens, die Erde braucht dich für ihre neue Gestalt!

A  Komm näher, Herr des Friedens, die Erde braucht deine Gestalt!

V  Komm näher, Herr des Friedens, die Welt ersehnt dich für ihr ganz andres Gesicht!

A  Komm näher, Herr des Friedens, die Welt ersehnt dein Gesicht!

V  Komm näher, Herr des Friedens, der Mensch verzweifelt ohne dein tröstendes Wort!

A  Komm näher, Herr des Friedens, der Mensch verzweifelt ohne dein Tun!

V  Komm näher, Christus, Herr des Friedens!

A  Komm näher, Christus, Herr des Friedens komm!

nach Thomas Laubach

 
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Wir halten inne und richten unsere Gedanken und Gebete auf den Frieden aus:

 

- Frieden für die Welt.

- Frieden für meine Mitmenschen.

- Frieden für die Menschen in der Ukraine.

- Frieden für die Menschen in Angst vor Bomben und Kanonen.

- Frieden für die, die um ihre getöteten Lieben trauern.

- Frieden für alle Soldaten.

- Frieden für alle, die nicht müde werden, zu verhandeln

 

Wir beten im Lied:

Herr, gib uns deinen Frieden.
Gib uns deinen Frieden.
Frieden, gib uns deinen Frieden,
Herr, gib uns deinen Frieden.

 

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Gott, Schöpfer aller Dinge, Vater des Lebens.

Im Namen unseres Herrn Jesus Christus beten wir verbunden durch das Wirken des Heiligen Geistes für den Frieden in der Welt.

 
Kyrie eleison.
 

Wir beten für unsere Schwestern und Brüder in der Ukraine und in Russland.

Wir bitten für alle Menschen, die in den Kriesen- und Kriegsgebieten unserer  Welt leben und ausharren.

 
Kyrie eleison.
 

Wir beten um Weisheit für alle, die Macht haben.

Wir bitten für die Verantwortlichen in Politik, Kirche, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur.

 
Kyrie eleison.
 

Wir beten für diejenigen, die aufgrund von Konflikten vertrieben wurden oder  werden.

Und wir bitten für diejenigen, die Aufnahme und Zuflucht bieten.

 
Kyrie eleison.
 

Wir beten für den Frieden in unserem eigenen Leben.

Wir bitten um Frieden in unseren Familien und in unseren  Glaubensgemeinschaften.

 
Kyrie eleison.
 

Unser Beten verherrliche dich, Vater durch deinen Sohn im Heiligen Geist.

Wir preisen Dich wie Du bist und warst und sein wirst in Ewigkeit. Amen.

 

 
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Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,

miteinander in Frieden zu leben.

Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit
überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Unterschiede in Sprache,

Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Wenn Menschen gegen Menschen

ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.

Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.

Schenke uns mutige Frauen und Männer,

die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.

Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.


In welcher Sprache wir dich auch als
„Fürst des Friedens“ bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.

Amen.

 
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Guter Gott,
voll innerer Unruhe hören und sehen wir die Nachrichten.

Wir wünschen den Frieden für die Ukraine
und für die anderen Konfliktregionen der Erde.

Wir sind bedrückt,
weil unsere Macht so klein ist und fragen:
Was können wir schon tun?

Richte du uns auf, dass wir nicht verzagen.
Stärke uns, Gott, auf unserem Weg für den Frieden.
Lass uns das Richtige sagen und tun.

Wandle unsere Ohnmacht in liebende Zuwendung
und die richtigen Worte.
Entfalte in uns deinen Geist der Liebe und der Versöhnung,
damit wir Werkzeuge deines Friedens sind.

Amen.

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Täglich ist irgendwo auf der Erde Krieg. Viele Kriegsschauplätze bleiben uns verborgen oder entschwinden unserem Bewusstsein. Täglich leiden und sterben Menschen, weil kein Friede ist. Nun schauen wir mit Entsetzen auf die Geschehnisse in der Ukraine. Unser Herz möchte verzagen. Doch Jesus hat durch das Beispiel seines Lebens, durch sein Wort, in seinem Tod und seiner Auferstehung Frieden in die Welt gebracht. Der wahre Friede gründet in Gott.

Jesus sagt: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. (Joh 14,27)

In Stille spüren wir unseren Empfindungen nach angesichts der Konfrontation in der Ukraine.

Jesus ist unser Friede. Er selbst hat viel Unfriede und Anfeindung erfahren. Tragen wir unsere Auseinandersetzungen in die Betrachtung.

Als Jesus geboren wurde, verkündeten Engel der Welt den Frieden:

„Verherrlicht ist Gott in der Höhe. Friede den Menschen auf Erden.“

- Menschen aller Religionen und Nationen beten um den Frieden.
- Verantwortliche in Politik und Gesellschaft folgen der Stimme ihres Gewissens und setzen sich für Frieden und Gerechtigkeit ein.
- Familien und Gemeinschaften hören nicht auf, in Geduld und Liebe einen neuen Anfang im Miteinander zu suchen.

Jesus hat seine Jünger zu den Menschen gesandt, ihnen den Frieden zu bringen.

„Wenn ihr in ein Haus kommt, sagt als Erstes: Friede diesem Haus.“

- Unzählige Männer und Frauen folgen seinem Auftrag. Herr, lenke ihre Schritte auf den Weg des Friedens.
- Begleite Priester, Ordenschristen und alle, die weltweit in unterschiedlichen Berufen für den Frieden arbeiten.
- Fördere Regierungen, Diplomaten und Soldaten, die dem Frieden dienen.
- Stärke die Menschen, die zu den Hungernden und Obdachlosen, zu den Flüchtlingen und in die Gefängnisse gehen.

Der auferstandene Herr hat der Kirche und der Welt seinen Frieden hinterlassen. Am Osterabend sagte er zu seinen Jüngern:

„Friede sei mit euch.“

Herr, bewahre uns in deinem Frieden.

- Der Friede lebt, wenn wir uns am Willen Gottes orientieren.
- Der Friede lebt, wenn Versöhnung geschieht.
- Der Friede lebt, wenn wir die Hoffnung auf den Frieden Gottes nicht verlieren.

Auch an jedem von uns ist es, Frieden zu stiften und zu wahren. Darum beten wir:

Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich liebe, wo man hasst; dass ich verzeihe, wo man beleidigt; dass ich verbinde, wo Streit ist; dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist; dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht; dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält; dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert; dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt. Herr, lass mich trachten, nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste; nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe; nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe. Denn wer sich hingibt, der empfängt; wer sich selbst vergisst, der findet; wer verzeiht, dem wird verziehen; und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

Bitten wir um den Segen:

Herr, sende deinen Geist aus und erneuere das Angesicht der Welt.

Gott segne und behüte die Menschen, die in Unterdrückung, Gewalt und Krieg leben.
Gott segne alle Menschen, die sich in Solidarität und Gebet mit ihnen verbinden.
Es segne uns alle der  der dreieine Gott: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

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Herr, wir bringen Dir alle Erkrankten und bitten um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe, besonders den Sterbenden.
Tröste jene, die jetzt trauern.

Schenke den Ärzten und Forschern Weisheit und Energie,
allen Krankenschwestern und Pflegern Kraft in ihrem Dienst,
den Politikern und Mitarbeitern der Gesundheitsämter Besonnenheit.

Wir beten für alle, die in Panik sind,
alle, die von Angst überwältigt werden.

Wir beten für alle, die großen materiellen Schaden haben
oder befürchten müssen.

Guter Gott, wir bringen Dir alle, die in Quarantäne sein müssen,
sich einsam fühlen, niemanden umarmen können.
Berühre Du ihre Herzen mit Deiner Sanftheit.

Wir beten, dass die Zahlen von Neuinfektionen weltweit zurückgehen,
dass Normalität Schritt für Schritt wieder zurückkehren
kann.
Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit.

Lass uns nie vergessen, dass das Leben ein Geschenk ist,
dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können.
Lass uns erkennen, dass Du allein ewig bist
und dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt.
Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.

Wir vertrauen Dir heute und alle Tage unseres flüchtigen Lebens
bis zur Vollendung bei Dir.
Amen.

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